Letzte Tage in Puka Urku

(Diesen Artikel habe ich schon vor Wochen angefangen und aus Unzufriedenheit nie veröffentlicht. Der Abschied von den Kindern hat mich so emotional gemacht, dass ich nichts besseres als stumpfe Beschreibungen der letzten gemeinsamen Tage heruntergebracht habe. Aber immerhin sind ein paar Fotos dabei. Da ich nicht mehr die Zeit haben werde den Beitrag zu verbessern findet ihr hier die Rohversion…)

Auch wenn ich erst am 20.8. zurück fliege, geht das Schuljahr jetzt schon vorbei und der Abschied kommt. Ich kann nicht fassen, wie sehr ich die Kinder in mein Herz geschlossen habe. Auch wenn sie manchmal extrem anstrengend sind werde ich sie vermissen. In den letzten Tagen haben wir noch ein paar Sachen erlebt und uns verabschiedet.

Kindertag und letzten zwei Schulwochen

Am Kindertag habe ich eine Torte mitgebracht und wir haben in der Schule gekocht. Das war echt schön. Ansonsten waren die letzten zwei Wochen recht entspannt – wir haben viel gespielt und wenig Unterricht gemacht.

Besuch der Familie meiner MIT-FREIWILLIGEN

Am Montag meiner letzten Schulwoche kamen die Eltern und Schwester meiner Mit-Freiwilligen Mara zu Besuch 🙂 Kurz vorher haben wir mit den Kindern noch einen traditionellen Kichwa Tanz geübt und deren Eltern kamen auch vorbei. Letztendlich wurde es fast eine kleine Feier – wir haben getanzt, gegessen, es gab kleine Geschenke und konnten den Besucher*innen die Schule zeigen.

Ausflug

Am 18.6 war unser lang ersehnter Schulausflug. Wir sind mit den Kindern und ihren Eltern in ein Freibad nach Tena gegangen. Danach gab es noch etwas zu essen in einem Restaurant und wir haben uns alle in einen mini-Bus reingequetscht, um nach Misahualli zu fahren. Dort haben wir noch am Flussstrand entspannt bevor es mit den Kanus nach Puka Urku zurück ging.

Abschiedsfeier

Highlight der letzten Tage war die große Abschiedsfeier. Vormittags gab es ein Programm mit den Kindern anlässlich des Schuljahresendes sowie Vater-/Muttertags und danach wurde gegessen. Nachmittags bis in den Abend rein wurde viel getanzt, gequatscht und getrunken. Ich hatte Kuchen mitgebracht, der gut wegging und wir haben den Kindern selbstgemachte Armbänder mit ihren Initialen zum Abschied geschenkt. Vor allem gegen Abend wurden einige der Eltern voll emotional und haben sich für unsere Hilfe in der Schule bedankt. Am schwersten war aber der Abschied von den Kindern – Sie sind uns so ans Herz gewachsen. Als wir langsam los mussten haben wir noch viele Fotos zur Erinnerung geschossen und irgendwie versucht unsere Schüler*innen zu trösten. Es war echt super traurig. Manche haben wir danach noch einmal gesehen, andere sind über die Ferien weg gefahren. Alles in allem war es aber ein schöner Abschied.

Armbänder verteilen 🙂
Klassenfoto (bei dem die knappe Hälfte der Kinder fehlt?)

Hier ein paar Eindrücke der Feier: 🙂